.......Annunciata Foresti baut vielschichtige Strukturmuster auf großen Leinwänden auf. Streifen, Gitter, Gewebe erinnern an textile Oberflächen, auf denen sich Verschiebungen, Öffnungen, Wunden, Zerrissenheiten zeigen. Darunter wird die Verletzlichkeit und Zartheit des Untergrundes, verletzlich und zart wie Haut, spürbar. Im Malen wird die Wunde nicht geschlagen, im Gegenteil, sie wird aufgebaut, von innen heraus quasi. Diese Umkehrung hat eine rätselhaft heilende Kraft. Das erklärt vielleicht, warum das Malen so in den Mittelpunkt des Lebens von Annunciata Foresti rückt und sie schon mal von sich sagt: Ich male, also bin ich.: Jürgen Ghebrezgiabiher